Liestal/Baselland Städtischer Friedhof 
Die Stadt Liestal BL, die örtliche Evangelisch-reformierte und die Katholische Kirchgemeinde haben eine Gedenkstätte für tot geborene Kinder ohne Grab geschaffen.Tot geborene oder abgetriebene Kinder bekommen in der Regel kein Grab. Für sie alle hat die Stadt Liestal BL in Zusammenarbeit mit der Evangelisch-reformierten und der Katholischen Kirchgemeinde eine Gedenkstätte geschaffen. In einem stillen Teil des städtischen Friedhofs wurde das Denkmal aufgerichtet. Die Bildhauerin Bertha Shortiss hatte es im Auftrag der Kirchgemeinden als gigantisches zerbrochenes Ei geschaffen, das die Zerbrochenheit der trauernden Mütter symbolisieren und ihnen helfen soll, um ihre tot geborenen Kinder zu trauern.

babygrabfelder in der einzugs-region des spitals bülach
Datum: Tue, 25 Apr 2006 15:29:22 +0200
Von: "Berger Matthias" 
An: CC: "Götte Vreni " 
    
Sehr geehrte Frau Tegenthoff,

ihr Mail bezgl. Babygrabfelder hat hier im Spital schlussendlich mich von der Seelsorge erreicht. Entschuldigen Sie bitte, dass ich mich erst jetzt melde – für Administratives bleibt oft wenig Zeit.
Leider kann ich ihnen nicht viel konkretes mitteilen.
Das Einzugsgebiet des Spitals umfasst ca. 20 politische Gemeinden mit je einer eigenen Friedhofsverwaltung. Hier die Übersicht zu haben, ist ein Ding der Unmöglichkeit.
Ein spezielles Grabfeld für nicht-meldepflichtige verstorbene Kinder gibt es nicht. Das einzige mir bekannte in der Region befindet sich auf dem Friedhof Nordheim, stadt Zürich. Mehr Informationen darüber erhalten sie über die Stadtverwaltung Zürich (internet- suchmaschine).
Die Gemeinden hier sind unterschiedlich offen für Begräbnisse von nicht-meldepflichtigen verstorbenen Kindern: in Bülach selbst ist dies inzwischen Standard. In vielen anderen hat sich die abwehrende Haltung ebenfalls sehr abgebaut. Ich rate betroffenen Eltern immer, für ihre Interessen zu kämpfen und ihren Wunsch klar zu äussern.
Für alle hier im Spital verstorbenen Kinder vor der Bestattungspflicht, die nicht von den Eltern bestattet werden, deren Leichnam also hier verbleibt, haben wir die folgende Regelung getroffen: der Leichnam (Fötus) wird in ein Tuch gewickelt und in einer Kühltruhe in einen besonderen Kindersammelsarg gelegt. Wenn dieser Sarg gefüllt ist, wird er vom Bestattungsunternehmen zur Kremation überführt. Die Asche wird im allgemeinen Gemeinschaftsgrab des Friedhofs Rosenberg, Winterthur, beigesetzt. Dies ist also kein Grabfeld nur für verstorbene Kinder…
Die geschilderte Regelung gilt übrigens auch für Föten nach einer Schwangerschaftsunterbrechung.
Damit hoffen wir, der Würde dieser Menschen möglichst gerecht zu werden.
Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort gedient zu haben und Grüsse sie freundlich
Von: Berger Matthias, Seelsorger

weitere Links zum Thema: Kindergrabfeld Bülach, CH    www.hebamme.ch  www.kaleb.ch   www.verein-regenbogen.ch & www.lifewith.ch

  Die Gedenkfeier für nicht - beerdigte Kinder im Sinne von “Ich habe mein Kind verloren und trage es in meinem Herzen... “ findet immer am ersten Sonntag im November um 17 Uhr auf dem Friedhof Liestal statt.

Ansprechpartnerin: Rosmarie Brunner, ref. Pfarrerin, Oristalstr. 15, 4410 Liestal brunnerrosmarie@bluewin.ch

Reformierte Kirchgemeinde Liestal- Seltisberg www.bl.ref.ch/liestal-seltisberg  

Der Ansprechpartner für den Friedhof Liestal ist die Pfarrei, Ansprechpartner: Bruder Klaus, Reformierte Kirchgemeinde Liestal- Seltisberg http://www.rkk-liestal.ch/ 

weitere Kontaktperson: Anja Kruysse, ref. Pfarrerin, kirchliche Frauenstelle Baselland, Rathausstrasse 78, 4410 Liestal

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